Hans-Jürgen Smula
 
Hobbyfotograf

Galerie Grasbahnrennen

Grasbahnrennen gehören zum Bahnsport. Die Motorräder sind denen des Speedway ähnlich, sind aber mit einem Zweiganggetriebe und Hinterradfederung ausgestattet. Die Strecke besteht im Gegensatz zur Sandbahn des Speedways aus einer stabilen Grasnarbe und ist normalerweise länger als eine Sandbahnstrecke, ansonsten aber meist wie die Sandbahn angelegt. In der Regel bestehen Grasbahnen also aus zwei langen Geraden und zwei Kurven, einem einfachen Oval. Ein Beispiel für eine etwas andere Grasbahnstrecke, eine eher hügelige und kurvenreiche, ist der Teterower Bergring, die größte Grasbahn Europas.

Die ersten Grasbahnrennen wurden in Großbritannien bereits 1920 durchgeführt. Damit ist der Grasbahnsport eine der ältesten Formen des modernen Motorrad-Bahnsports.

Grasbahnrennen sind Speedway-Rennen nicht nur im Hinblick auf ihre Strecke ähnlich. Ebenso wie im Speedway werden Rennen üblicherweise über vier Runden gefahren und es wird aus dem Stand gestartet. Allerdings gibt es mehr Teilnehmer pro Rennen als bei Sandbahnveranstaltungen, bei denen nur vier Fahrer in einem Lauf starten dürfen. Außerdem erlauben die längeren Geraden der Grasbahn höhere Geschwindigkeiten.

Es gibt drei verschiedene Individualklassen, nach dem Hubraum, ähnlich wie bei der Motorradweltmeisterschaft: 250 cm³, 350 cm³ und 500 cm³. Außerdem wird noch mit Seitenwagengespannen gefahren. Die Grasbahnsaison beginnt im Frühjahr und endet im Herbst.

Grasbahnrennen sind eng verwandt mit Speedway und Langbahnrennen, für die sogar eigene Weltmeisterschaften ausgefahren werden. Es werden die gleichen Motorräder mit dem gleichen Setup benutzt, auch die Regeln sind gleich, die einzigen Unterschiede sind der Belag der Bahnen und die Länge. Während der Belag bei Grasbahnen eine Grasnarbe auf dem Erdboden ist, haben Sandbahnen einen ähnlichen Belag wie Speedwaybahnen. Langbahnen können Gras- oder Sandbahnen sein. Die Längen sind sehr unterschiedlich und reichen von etwa 450 bis zu mehr als 1.200 Metern.

Der wichtigste Wettbewerb im Grasbahnsport sind die Grasbahn-Europameisterschaften. Die Zuständigkeit für das Regelwerk liegt bei der Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM).

Quelle: Wikipedia


Motorrad-Grasbahnrennen in Lüdinghausen 2017

Jedes Jahr an Chr. Himmelfahrt gehört der „Westfalenring“ in Lüdinghausen den Motorsportfans. Die 78. Auflage des ADAC-Westfalenring Grasbahnrennens startet am Donnerstag (25.Mai) mit dem Training ab 9:30 Uhr und den Rennläufen ab 13 Uhr.

ADAC-Goldhelm in Lüdinghausen

Das traditionelle Grasbahnrennen auf dem Westfalenring ist bekannt für „Gras, Spaß & Action für die ganze Familie“. Für viele Fans steht Christi Himmelfahrt schön früh im Jahr dick markiert im Kalender, und das aus Nah und Fern. Kein Wunder, denn es wird für jede Altersgruppe was geboten. Das 1000 Meter Grasbahn-Oval mit den langen Geraden und den spitzen Kurven verspricht bei Highspeed, Action vom ersten Lauf bis zum letzten Finale. In 4 Klassen bestehend aus: int.-Solo, int.-Seitenwagen, B-Solo und einer Enduro-Klasse geht es auf die Punktejagd. Zusätzlich werden eine Handvoll Englische Sidecarteams mit ihren 1000ccm Geschossen in entgegen gesetzter Fahrtrichtung mit ihrem Powersound für actionreiche Unterhaltung sorgen.

Sport- u. Rennleiter Maik Domscheit hat das Fahrerfeld so gut wie zusammen und der AMSC - Clubvorsitzende Karsten Jakobs freut sich schon heute darauf, die Fahrer und Fahrerinnen aus Holland, England, Frankreich und natürlich Deutschland herzlich willkommen zu heißen.

Rennaction ohne Bremsen

In der Soloklasse International wird es heiß hergehen, denn am Ende des Renntages kann sich der Sieger mit dem „ADAC-Goldhelm“ schmücken. Zum ersten Mal wird diese, höchste ADAC Trophäe, auf dem Westfalenring in Lüdinghausen ausgefahren. Ganz klar stehen die Lokalmatadoren Christian „Hülse“ Hülshorst und Jens Benneker im Fokus der Fans in der internationalen Soloklasse. Doch die Konkurrenz bei den Grasbahnspezialisten ist stark und sehr ausgeglichen. Neben den erfahrenen Westfalenring-Kennern Bernd Diener und Jörg Tebbe oder auch Andrew Appleton/GB steht u.a. mit Romano Hummel/NL, Dave Meijrink/NL, oder auch dem Engländer Zach Waijtkecht die junge, wilde Garde bereit. Insgesamt werden 14 Stahlschuhcowboys, jeweils mit 7 Fahrern vom Startmarschall auf die Rennrunden geschickt.

Acht int. Gespannteams werden ihrerseits um Plätze, Punkte und Pokale kämpfen. Auch hier ist das Fahrerfeld sehr ausgeglichen. Für Insider gelten die Gespannrennen eh als „Salz in der Suppe“ an einem Renntag, so auch in Lüdinghausen. Mit Markus Venus, Wilfried Detz/NL, Christophe Grenier/F, Mitch Godden/GB, Dennis Noordmann/NL, Florian Kreuzmayr, Kevin Hübsch sowie Shaun Harvey/GB treffen viele mehrfache Meister ihrer Nation aufeinander.

Bei den B-Lizenz Solisten werden die AMSC-Farben vom Lüdinghauser Sven Klein vertreten. Hier werden insgesamt 7 Piloten und eine Amazone an den Start rollen. Eine Seltenheit bei den Solisten, denn machten sich bisher die Damen häufig als Beifahrerinnen in der Gespannszene auf die Jagd nach dem besonderen Adrenalin-Kick. Aber die unerschrockene Kelly Velda aus dem benachbarten Holland wird sich auch auf der 1000 Meter Bahn zu beweisen wissen.

Quelle: https://adac-clubleben.de/beitrag/78-adac-westfalenring-grasbahnrennen

Galerie 1 - Lüdinghausen 2017

  • Grasbahnrennen LH 2017 01
  • Grasbahnrennen LH 2017 02
  • Grasbahnrennen LH 2017 03
  • Grasbahnrennen LH 2017 04
  • Grasbahnrennen LH 2017 05
  • Grasbahnrennen LH 2017 06

 

79. Motorrad-Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen am Himmelfahrtstag

Die Rennläufe das 79. Grasbahnrennens des AMSC Lüdinghausen am Himmelfahrtstag waren an Spannung nicht mehr zu überbieten. Enttäuscht war am Ende der Lokalmatador Christian Hülshorst, der trotz hervorragender Leistungen den sehnlich gewünschten Platz auf dem Siegerpodium verfehlte.

Es siegte der Engländer Andrew Appleton vor dem Tschechen Martin Malek (im Vorjahr Gesamtdritter). Bei Punktgleichheit nach den Vorläufen war Appleton am Ende der Sieger, da er den Finallauf gewann.

Die Gespannklasse gewannen die Titelverteidiger Markus Venus/Markus Heiß vor den Niederländern Detz/Arling und den Briten Godden/Smith.

Quelle: https://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/c-sport/79-grasbahnrennen-des-amsc-luedinghausen-am-himmelfahrtstag_a893067 Bericht von Hans-Jürgen Smula

 

Galerie 2 - Lüdinghausen 2018

  • Grasbahnrennen LH 2018 01
  • Grasbahnrennen LH 2018 02
  • Grasbahnrennen LH 2018 03
  • Grasbahnrennen LH 2018 04
  • Grasbahnrennen LH 2018 05
  • Grasbahnrennen LH 2018 06
  • Grasbahnrennen LH 2018 07
  • Grasbahnrennen LH 2018 08
  • Grasbahnrennen LH 2018 09


Galerie 3 - Lüdinghausen 2018

  • Grasbahnrennen LH 2018 10
  • Grasbahnrennen LH 2018 11
  • Grasbahnrennen LH 2018 12
  • Grasbahnrennen LH 2018 13
  • Grasbahnrennen LH 2018 14
  • Grasbahnrennen LH 2018 15
  • Grasbahnrennen LH 2018 16
  • Grasbanrennen LH 2018 17



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